coronavirus

Aktuelles zum Corona-Virus

Liebe Patienten,

Wir möchten sicherstellen, dass unsere Patienten (insbesondere ältere Patienten mit Vorerkrankungen) in unserer HNO-Praxis optimal geschützt sind. Darüber hinaus müssen wir verhindern, dass der Praxisbetrieb und damit die Patientenversorgung gefährdet werden.

Was wir für Ihre Sicherheit in der Praxis tun:

Um unnötige Wartezeit in der Praxis mit der Möglichkeit, dass Patienten im Wartezimmer aufeinander treffen, zu vermeiden, haben wir die Termine deutlich gestreckt. So können wir gewährleisten, dass immer nur sehr wenige Patienten gleichzeitig in der Praxis sind.

Darüber hinaus haben auf großzügigen 200 qm Praxisfläche ausreichend Warte-/Sitzmöglichkeiten um eine räumliche Distanz zwischen den Patienten unserer Praxis zu gewährleisten. Damit ist es uns möglich, Patienten nicht nur zeitlich, sondern auch räumlich voneinander zu trennen. Das Kinderwartezimmer befindet sich separat zu den Wartemöglichkeiten erwachsener Patienten. Patienten mit Vorerkrankungen können wir grundsätzlich einzeln und in einen abgetrennten Raum setzen. Bitte kommen Sie aus diesem Grund möglichst alleine (!), d.h. ohne Angehörige oder Geschwisterkinder zum Termin.

Um ein suffizientes Terminmanagement aufrecht zu erhalten und damit Wartezeiten im Wartezimmer weitgehend zu vermeiden bitten wir um vorherige telefonische oder Online-Terminvereinbarung und pünktliches Erscheinen am Termin um Wartezeiten für Sie und andere Patienten zu vermeiden!!

Es finden sich ausreichend Händedesinfektionsmöglichkeiten. Bitte desinfizieren Sie Ihre Hände am Spender im Eingangsbereich beim Betreten der Praxis.

Ausserdem bitten wir Sie um das Tragen einer Maske in der Praxis.

Peinlichste Hygiene ist selbstverständlich eine unserer Prioritäten! Wir desinfizieren regelmäßig und mehrfach täglich sämtliche Kontaktflächen mit viruziden Desinfektionsmitteln (nach RKI-Viruzidie-Liste). Instrumente werden mit höher konzentrierten Desinfektionslösungen, als es nach RKI gefordert wird, desinfiziert.

Wir sorgen für intensive Lüftung unserer Praxisräume, insbesondere des Behandlungsraumes nach jedem Patienten.

Getränke und Lesestoff mussten wir aufgrund der hierdurch möglichen Weitergabe von Viren vorübergehend aus dem Wartezimmer entfernen.


Möchten Sie unsere Praxis wegen Atemwegsbeschwerden konsultieren bitten wir darüber hinaus um folgendes Vorgehen (siehe auch Praxisaushang Coronavirus):

Leichte Beschwerden im Rahmen eines Atemwegsinfektes

Bei leichten Atemwegsbeschwerden (leichter Husten, Schnupfen, leicht erhöhter Temperatur) bleiben Sie zu Hause und kurieren sich aus und reduzieren Sie Ihre Sozialkontakte auf ein Minimum. Selbstverständlich bieten wir eine telefonische Beratung bzw. ggf. Hausbesuche an, damit Sie schnell wieder genesen!

Bei zunehmenden Beschwerden, Verdacht auf eine bakterielle Superinfektion z.B. grün-grauen Sekretabsonderungen aus den Nebenhöhlen, plötzlich auftretendem Geruchs- und Geschmacksverlust oder unklaren Beschwerden nehmen Sie bitte zuerst TELEFONISCH Kontakt zu uns auf (0911-54088355), schicken uns eine Email (praxis (at) hals-nase-ohren.com) oder ein Fax (0911-54088356) mit Bitte um Kontaktaufnahme. Wir melden uns dann umgehend zurück. Von unangemeldeten Besuchen ohne vorherige Terminvereinbarung bitten wir Sie aus gegebenem Anlass abzusehen, vielen Dank!

Bei stärkeren Beschwerden (mit Atemnot) erreichen Sie die Notaufnahme des Klinikum Nürnberg Nord unter der Telefonnummer 0911-3980.

Generelle Empfehlungen

  • Händehygiene – Wichtigkeit ist hinlänglich bekannt. Um Kinder für das Thema zu sensibilisieren empfehle ich die Sendung mit der Maus zum Thema Händewaschen
  • Nase, Mund und Augen möglichst nicht mit den Händen berühren
  • Nasendusche – Erkältungs-Viren, auch SARS-CoV-2, vermehren sich zu Beginn vor allem in Nase und Nasenrachen. Hierzu gibt es jedoch keine Evidenz. Eine CoVid-19-Infektion kann die Nasendusche nicht verhindern, gepflegte Schleimhäute sind jedoch widerstandsfähiger gegen Erkältungskeime.
  • Pneumokokkenschutzimpfung (Spritze gegen bakterielle Lungenentzündung): aktuell bestehen Lieferengpässe, laut Paul-Ehrlich-Institut soll der Impfstoff aber ab Anfang Mai wieder lieferbar sein. Patienten > 70 Jahre und mit pulmologischen Vorerkrankungen sollten dann bevorzugt geimpft werden!
  • Grippeschutzimpfung. Auch wenn die Influenza langsam abebbt, sollte man sie noch mitnehmen und im Herbst auffrischen, um dann von jetzt an und vor allem nächsten Herbst einen ganz besonders guten Influenzaschutz in der dann kommenden, gleichzeitigen Influenza- und SARS-II-Infektionswelle nächstes Jahr um diese Zeit zu haben.
  • Sich richtig informieren! Vorsicht vor Falschinformationen aus dem Internet. Objektiv bleiben! Betrachten Sie die Situation differenziert.
  • Seit 27.04.2020 gilt in Bayern: Maske auf. Handelsübliche Mundschutzmasken und sog. Alltagsmasken helfen nach derzeitigem Stand nicht hinreichend vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus. Die Empfehlungen zur Anwendung eines Mund-Nasen-Schutz ändern sich jedoch ständig. Eine Infektion mit Erregern ist immer abhängig ist von der Virusmenge und jegliche Barriere kann einen Schutz darstellen (siehe auch unsere Masken-Näh-Aktion für einen guten Zweck). Professionelle MNS-Masken, wie sie in der Patientenversorgung verwendet werden, sollten weiterhin dem medizinischen Personal zu Verfügung stehen! Im Internet gibt es zahlreiche Anleitungen zum Selbstbau, z.B. aus Staubsaugerbeuteln. Wichtig: a) die Masken schützen vor allem andere – Herdenschutz! b) die anderen Hygieneregeln wegen einer Maske nicht ausser Kraft setzen, weiter Abstand wahren! c) die Maske richtig und dicht aufsetzen und wieder abnehmen! Am besten verhält sich jeder so verantwortungsvoll und vorausschauend, als wenn man selbst infiziert wäre.

© Dr. Ines Weinzierl